
Der Auftrag ist unterschrieben, das Material liegt auf dem Platz, und auf der Baustelle fehlen zwei Maurer. So sieht der Fachkräftemangel im Bau im Alltag aus. Eine Stellenvermittlung im Bau kann akute Lücken schliessen und die Stammbelegschaft entlasten.
Das löst den nächsten Monat. Über das nächste Jahrzehnt entscheidet etwas anderes: wie viele Lernende Sie ausbilden und wie viele erfahrene Leute Sie behalten. Dieser Artikel zeigt, woher die Lücke kommt und was Sie dagegen tun können.
Der Fachkräftemangel im Bau ist keine gefühlte Momentaufnahme. Er entwickelt sich zu einem strukturellen Risiko für Projekte, Termine und Wachstum.
Eine Studie des Schweizerischen Baumeisterverbands prognostiziert für 2040 eine Lücke von rund 5’600 Fachkräften. Das entspricht 16 Prozent des erwarteten Bedarfs. Rechnerisch bliebe damit jede sechste Fachstelle im Bauhauptgewerbe unbesetzt.
Auch die aktuellen Arbeitsmarktdaten zeigen anhaltenden Druck. Das Bundesamt für Statistik zählte im ersten Quartal 2026 insgesamt 98’200 offene Stellen. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl um fünf Prozent. Im zweiten Sektor mit Industrie und Bau betrug das Plus 6,8 Prozent. Seine Vakanzquote lag bei 1,9 Prozent.
Diese BFS-Zahlen bilden Industrie und Bau gemeinsam ab. Sie messen den Mangel im Bau daher nicht isoliert. Zusammen mit der Branchenprognose zeigen sie dennoch: Fachpersonal bleibt knapp, während der Besetzungsdruck steigt.
Der Fachkräftemangel entsteht nicht durch einen einzelnen Engpass. Mehrere Entwicklungen verstärken sich gegenseitig. Besonders entscheidend sind Pensionierungen, fehlender Nachwuchs und frühe Berufsausstiege.
Viele erfahrene Mitarbeitende nähern sich dem Ruhestand. Im Bauhauptgewerbe beschleunigt der flexible Altersrücktritt diese Entwicklung zusätzlich. Ein grosser Teil des Baustellenpersonals kann bereits ab 60 oder 61 Jahren ausscheiden.
Laut SBV-Studie erreicht die Pensionierungswelle den Bau deshalb rund vier Jahre früher als viele andere Branchen. Mit den Fachkräften verschwinden Erfahrung, Baustellenwissen und Führungskompetenz. Neue Mitarbeitende lassen sich nicht kurzfristig auf dieses Niveau entwickeln.
Zu wenige junge Menschen wählen einen Bauberuf. Der SBV weist für 2025 einen Lehrstellenbesetzungsgrad von rund 78 Prozent aus. Damit bleibt mehr als jeder fünfte Ausbildungsplatz unbesetzt.
Bei den Maurerabschlüssen zeigte sich der Rückgang bereits zuvor. Ihre Zahl sank laut Branchenstudie innerhalb weniger Jahre von über 1’000 auf knapp 750 jährlich. Das trifft nicht nur die Baustelle. Die Maurerlehre bildet oft das Fundament für spätere Kaderfunktionen.
Ausbildung allein genügt nicht, wenn Fachkräfte die Branche früh verlassen. Ein Viertel der Maurerlernenden bricht die Lehre laut SBV-Studie ab. Ein Fünftel der Absolventen verlässt den Bau innerhalb von fünf Jahren.
Über die gesamte Laufbahn wechseln 40 Prozent der gelernten Maurer die Branche ohne Kaderweiterbildung. Gründe können körperliche Belastung, Arbeitszeiten oder fehlende Perspektiven sein. Unternehmen müssen deshalb nicht nur gewinnen, sondern auch halten.
Zwei der fünf Massnahmen wirken innerhalb von Wochen. Die anderen drei brauchen Jahre. Wer nur die schnellen zieht, sucht bei der nächsten Auftragsspitze wieder von vorn.
Eine spezialisierte Stellenvermittlung für den Bau kennt Berufsbilder, Qualifikationen und regionale Verfügbarkeiten. Sie kann Kandidaten gezielt vorprüfen und Besetzungszeiten verkürzen. Unternehmen sparen dadurch Aufwand bei Inseraten, Auswahl und Administration.
GEFRA Personal AG vermittelt Fachkräfte temporär oder fest in Betriebe der Deutschschweiz. Als spezialisierter Personaldienstleister für Bau und Gewerbe verbindet das Unternehmen fachliche Anforderungen mit passenden Profilen. Das schafft eine belastbare Vorauswahl statt eines breiten Stapels unpassender Bewerbungen.
Temporärarstellen schaffen Spielraum bei Projektspitzen, Ausfällen oder kurzfristigen Zusatzaufträgen. Teams bleiben handlungsfähig, ohne jede Kapazität dauerhaft aufzubauen.
Der Ansatz funktioniert auch als Kennenlernphase, denn Temporärarbeit kann als Türöffner zur Festanstellung dienen. Ein Temporärbüro für Bau und Gewerbe kann passende Einsätze koordinieren und die Administration übernehmen.
Lehrstellen brauchen sichtbare Perspektiven, gute Betreuung und moderne Berufsbilder. Betriebe sollten Lernende eng begleiten und Abbruchsrisiken früh erkennen. Weiterbildungen halten vorhandenes Wissen im Unternehmen und öffnen Wege zu Vorarbeiter- oder Kaderfunktionen.
Auch Quereinsteiger erweitern den Fachkräftepool. Gezielte Einarbeitung und anerkannte Qualifikationen helfen ihnen beim sicheren Einstieg. GEFRA Personal AG kann dabei Kandidaten mit übertragbaren Fähigkeiten identifizieren.
Erfahrene Mitarbeitende können länger aktiv bleiben, wenn Aufgaben und Arbeitsmodelle passen. Teilzeit, Mentoring oder weniger körperlich belastende Tätigkeiten schaffen realistische Optionen. Gleichzeitig fliesst wichtiges Praxiswissen an jüngere Fachkräfte weiter.
Digitale Einsatzplanung, mobile Dokumentation und Building Information Modeling reduzieren Reibungsverluste. Automatisierung ersetzt jedoch nicht pauschal den Menschen. Sie entlastet Fachkräfte bei wiederkehrenden Abläufen und macht knappe Arbeitszeit produktiver.
Der Fachkräftemangel bleibt eine Daueraufgabe. Kurzfristig zählt es, offene Stellen im Baugewerbe zügig und passend zu besetzen. Langfristig entscheiden Ausbildung, Bindung, altersgerechte Arbeit und Digitalisierung über die Personalstärke.
Eine Stellenvermittlung im Bau verbindet beide Zeithorizonte. Sie stellt kurzfristig verfügbare Kompetenzen bereit und öffnet zugleich Wege zu Festanstellungen. GEFRA Personal AG unterstützt dabei mit Branchenkenntnis und einem passenden Kandidatennetzwerk.
Fachkräfte erhalten zugleich Zugang zu aktuellen Stellen im Baugewerbe. So treffen konkrete Einsatzmöglichkeiten auf Betriebe mit echtem Bedarf. Die Personallücke verschwindet dadurch nicht. Sie wird jedoch planbarer, bevor sie den nächsten Bauablauf ins Wanken bringt.